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Warum Kadeku?

Weil KadeKu nicht nur tolle Produkte hat, sondern auch etwas bewegt.

Unsere Partnerinnen in Phnom Penh Roath und Bunna vor ihrem Geschäft

Wandel durch Handel. Und zwar fair.

Die Augen geschwollen von Schlägen und vom Weinen. Die Lippen aufgeplatzt. Blaue Flecken am ganzen Körper. Die junge Frau ist schwer misshandelt vor ihrem prügelnden Ehemann geflohen. 27 Jahre ist sie alt, seit 10 Jahren gefangen in einer Ehe, die mit der Armut und Hoffnungslosigkeit eines Lebens im Slum immer brutaler wurde.
Doch Roath ist nicht gebrochen. Sie hat Mut, nimmt ihre zwei Söhne und versteckt sich bei einer Freundin. Sie findet Hilfe im Frauenhaus und zieht die Scheidung durch.


Roath, die Schneiderin

Und hier kommt Ihr Kaufhaus der Kulturen ins Spiel: Wir haben Roath, die keinen Schulabschluss und keine Ausbildung hatte, eine Schneiderlehre finanziert und eine eigene Werkstatt eingerichtet. Nur 18 Monate nach ihrer dramatischen Flucht ist Roath selbstständige Geschäftsfrau und hat ihrer Schneiderei sogar einen Reinigungsservice angeschlossen. Ihre Söhne besuchen eine gute Schule und Arbeit hat sie inzwischen auch für zwei ihrer Schwestern. Die Frauen nähen spektakuläre Abendkleider für die traditionell prachtvollen Hochzeitsfeiern in Kambodscha - und unsere Dömchen, Holstentore und Fördertürme. Zu anständigen Löhnen.


Spaß an der Arbeit

Wir sind uneingeschränkt stolz auf Roath. Und sie inspiriert uns. Wir wollen mit Frauen zusammenarbeiten, die vor dem Aus stehen und sich neu orientieren müssen. Der Bedarf an Arbeitsplätzen, Ausbildungen und Marktchancen ist riesig -nicht nur in Kambodscha. Deshalb wollen wir unser Programm erweitern. Mehr Produkte aus kleinen Werkstätten in Kambodscha, künftig aber auch aus der Türkei, später vielleicht aus der DR Kongo und aus Indien. Dabei begegnen wir unseren Partnerinnen auf Augenhöhe - wir handeln, statt zu helfen. Denn wir sind überzeugt davon, dass fairer Handel die beste Entwicklungshilfe ist.


Was sind nochmal Dome? Tempel für Christen?